Das Eiland

 

Scheinbar gegen den Strom, paddeln wir der Verwirklichung unserer Träume entgegen, versuchen mit aller Kraft die Aktivierungsenergie aufzubringen, die nötig ist, um das Feuer, die Leidenschaft für das Leben zu initiieren, oder anders ausgedrückt, wir wollen Gewinnen.

 

 

Der Eidotter ist die Innovationszelle aus der neues Leben erwachsen kann.

 

Eine Ordnungsfluktuation in einem Meer des Chaos.

 

 

 

Der weiße Fluss der reinen Innovation, fließt dem Chaos entgegen und reist uns mit.

 

Sich hinter geordneten Strukturen versteckende Unschuld, wird früher oder später mitgerissen und erwächst zu voller Blüte, einer neuen Symphonie des Lebens, die ihr Harmonie mit allen anderen Klängen vermischt.

 

 

Ein Ei bricht sich bahn, wie das Leben, die Innovation.

 

Meine ganz persönliche Inanspruchnahme dessen, was mein Leben zu dem macht was es in diesem Augenblich ist, aus dem einerlei herausschält.

 

Mich.

 

Dem Menschen hinter dem Foto.

 

Auf Lunge

 

Blauer Dunst dringt aus meinen Lungen in die Welt.

 

Es ist eine Metapher auf meinen Anspruch die Welt zu verändern, die gelebte Entropiezuname die die Gesellschaftlichen Strömungen immer weiter verwirbelt.

 

Facettenreicher werden lässt.

 

Verwirbelungen die in sich schön sind, gleichermaßen konstruktiv und destruktiv.

 

Die glühende Inanspruchnahme eines Lebens das Feuer gefangen hat und nun am Brennen ist.

 

Sich aufzehrt, jeden Brennstoff verschlingt um weiter zu brennen und zu wachsen.

 

Mein Moment des Lichts.

 

Der absoluten Klarheit vor dem letzten Klimmstängel.

 

Danach?

 

Nur noch Asche, der Dünger für nachfolgende Generationen.

 

Negation

Das Eiland

Das Eiland der kreativen Energien ist die Insel der Träumer und Visionäre. Das Ei, ein neues Wesen betritt einen Planeten. Der Versuch alles anders zu machen plus der Anspruch auf Erneuerung ist der Keim ,der in jeden neu entstehenden Leben steckt. Die pure Kraft der kreativen Energie. Rein und unverfälscht. Energien, die die Welt im Kleinen und Großen ständig verändern. Energie die in den Ecken keimt, am Rand des kollektiv verständlichen, nicht gewollt und unverstanden. Sich trotz allem Bahn bricht, um sich viele Jahre später im Konsens der Mitte wieder zu finden, um in allen Bereichen das Leben zu bereichern.

Nur noch Schatten

 

In dunklen Ecken die Schatten spenden, entsteht das, was uns in der Zukunft vorantreiben wird. Die Schatten sind es, die übrig bleiben, wenn wir schon längst zu Staub zerfallen sind. Die Schatten sind nötig für Minuten und Stunden der Zweisamkeit. Die Schatten ermöglichen erst die Entwicklung einer „intelligenten“ Spezies. Ohne Schatten sterben wir aus, oder kommen gar nicht erst an den Start. Wir würden verbrennen, in extremer Hitze oder im extremen Sein, die Welt bestünde nur aus jeweils einem einzigen Extrem. Keine Wechselwirkung wäre möglich. Entweder oder, alles oder nichts, hell oder dunkel gäbe es nicht. Es gäbe nur oder, nur hell oder nur alles. Schatten sind nicht nur das fehlende oder gedimmte Licht. Es sind alle Formen  des Denkens, die provoziert werden vom jeweils gültigen System. Jedes System wirft Schatten, die die Veränderung in sich tragen. Das gleisende Licht ist ein Extrem, genauso wie absolute Dunkelheit. Dazwischen Schatten, Möglichkeiten und Facetten des Lebens.

 

Mein Scheiss

Das Eiland

Negation

Entropiezunahme

 

Die gefühlte Zukunft..

 

Ein geordnetes Leben beginnt mit der Geburt, vergeht im günstigsten Fall erst nach vielen  Jahren und endet in der Regel nicht mit dem ewigen Leben. Würde ein Mensch ewig leben, würden wir es als eine Anomalie oder Dissonanz empfinden, außerhalb jeglicher uns verständlichen Ordnung. Ist also aus diesem Kontext heraus das gefühlte Vergehen der Zeit das Altern? Oder was ist es, was wir als das nach vorn gerichtete Vergehen  der Zeit wahrnehmen? Ist es der Zuckerguss deiner Geburtstagstorte, der in der Hitze  des Tages vor sich hin schmilzt um dir deine verdrängte Vergänglichkeit vor Augen zu halten? Ist es eventuell die Musik, die deinen Gästen in den Ohren dröhnt und die Nachbarn in den Wahnsinn treibt? Oder sind es die Kerzen auf dem Kuchen, die sich in naher Zukunft auflösen, um zu einem Stummel Vergänglichkeit  zusammen zu schrumpfen? Vielleicht ist es aber auch das Brennen  der Kerzen deiner Leidenschaften für was auch immer in deinem Leben, oder das Leben an sich was in dir gärt. ES IST ALLES. Es ist das Altern, es ist der Zuckerguss, die Musik und es ist auch deine Leidenschaft für das Leben.  All das läuft auf Chaoszunahme hinaus, der Zunahme von Entropie. Um zu verinnerlichen was ich meine, müssen wir uns zum Anfang allen Seins unserer Raumzeitblase begeben. Am Anfang war die ultimative Ordnung -  niedrige Entropie. So sah unser Universum wahrscheinlich kurz nach dem Urknall aus. Es war absolut geordnet, die  Elementarteilchen waren gleichmäßig verteilt. Ordnung allein führt allerdings zu nichts weiter außer langweiligster Langeweile, gemischt mit Ödnis und Leblosigkeit. Langeweile für wen? Gott, Allah oder den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen? Nun, um dem Ganzen eine Richtung zu geben kam das Chaos hinzu. Warum? Hhm, vielleicht war es Gott zu langweilig und er hat mit einem großen Löffel in der Ursuppe der Elementarteilchen herumgerührt. Es könnte aber auch sein, und dazu tendiere ich, dass Ordnung und Chaos zusammengehören, wie meine Frettchen Bande und der etwas penetrante Geruch der ihnen ab und zu aus dem Hinterleib entfleuchte.  Auch diese Frettchenpfurtze sind ein hochentropischer Pfeil, der uns die Richtung mit Nachdruck fühlen lässt, in die sich unser Leben verflüchtigt. Nach vorn in Richtung Zukunft und eben nicht zurück in den Arsch des Frettchens was gefurzt hat. Anfänglich sind wir ein niedrigentropisches  Produkt, erwachsen aus einem hochentropischen System,  was zu immer mehr Chaos tendiert und wir recken uns dem Chaos entgegen, wie eine Pflanze die nach Licht sucht. Meine Entropieserie hat den Anspruch, den Zeitpfeil optisch zu erhellen und das gefühlte Vergehen der Zeit nachvollziehbar zu machen. Die Bilderserie besteht aus sehr vielen Einzelteilen, und jeder Teil für sich und auch die Gesamtheit der Bilder spiegeln das Vergehen der Zeit.                                                                      

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Unschärferelation

Man kann nicht genau erkennen was wirklich ist. Wie sehr wir uns auch anstrengen, es entzieht sich unserem verschleierten Blick. Das Erkennen liegt in weiter Ferne, vielleicht versteckt, vielleicht auch unerreichbar. Unschärfe ist Evolution. Sie ermöglicht erst die Evolution. Denn gäbe es diese Unschärfe nicht, gäbe es keine Entwicklung. Alles wäre vorbestimmt. Determinismus. Ein Billardspiel, in dem man schon vor dem Anstoß alle Komponenten kennt. Die Beschaffenheit des Tisches, der Kugeln und des Queue. Wenn ich dann noch mit einer genau definierten Kraft anstoße, kann ich berechnen, wann welche Kugel ins Loch geht. Der Urknall. Die Unschärferelation macht diese Bestimmung unmöglich und ermöglicht somit unsere Entwicklung. Ohne sie wären wir nur eine dumpfe Marionettenprojektion des Universums.

 

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Das Eiland

Das Eiland der kreativen Energien ist die Insel der Träumer und Visionäre. Das Ei, ein neues Wesen betritt einen Planeten. Der Versuch alles anders zu machen plus der Anspruch auf Erneuerung ist der Keim ,der in jeden neu entstehenden Leben steckt. Die pure Kraft der kreativen Energie. Ohne die Verzerrungen der eigenen Bedürfnisse, wie Erfolg, Anerkennung, Besitz oder Prestige. Rein und unverfälscht. Energien, die die Welt im Kleinen und Großen ständig verändern. Energie die in den Ecken keimt, am Rand des kollektiv verständlichen, nicht gewollt und unverstanden. Sich trotz allem Bahn bricht, um sich viele Jahre später im Konsens der Mitte wieder zu finden, um in allen Bereichen das Leben zu bereichern.

 

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NATUR

Ordnung und Chaos in Harmonischer Perfektion.

Das Streben nach Perfektion, meiner Meinung nach ist es reine Illusion. Das perfekte System werden wir wahrscheinlich niemals erschaffen können, doch ist es der Silberstreif am Horizont der uns vorantreibt. Wie ein Hund, der einem Knochen hinterherrennt, sind wir auf der Suche nach Perfektion. Einem Ideal, das zwar Fiktion zu sein scheint, aber erstrebenswert ist. Obwohl es scheinbar nicht möglich ist, diese perfekte Welt zu errichten, so ist sie doch um uns herum, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Vom Quantenkosmos bis hin zur Relativitätstheorie ist das uns umgebende System absolut perfekt und schön. In jedem Schimmelfleck an der Wand, jedem verrotteten ehemaligen Stück Leben, jeder Sonneneruption und jedem Atom sehe ich diese Schönheit. Mein Versuch ist es, diese unausweichliche Harmonie in meinen Fotos einzufangen.

 

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DIE ZARTHEIT DES WAHNSINNS

Ein zartes Bewusstsein ist anfälliger für alle Ecken und Kanten die ihm im Laufe seines Lebens begegnen. Beeinflusst durch die Extreme, geht es dem Wahnsinn durch seine anfällige Natur mit großen Schritten entgegen. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, das es sich so weit vom durchschnittlichen Denken entfernt, dass es nicht mehr verstanden wird, was aufkommenden Wahnsinn in den Augen der anderen nahe kommt. Der Wahnsinn ist ein Extrem. Er ist das absolute Unverständnis der Allgemeinheit dem einzelnen gegenüber. Anders sein ist keine Tugend, es ist ein Dorn in den Augen der anderen. Ein Dorn der zu Ausgrenzung führt. Wer will schon sein hübsches Blubberblasenbanalesblümchenundschrebergartenuniversum infrage gestellt bekommen? Das Resultat daraus ist: „Der hat sie doch nicht mehr alle.“

 

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Auf Lunge