Eben Alles.

 

Ich geh nicht einfach so in meine Nacht                                                           Das ist mein Moment, nur für mich gemacht.                                               Mich kann man nicht biegen,                                                                               ich lass mich nicht brechen.                                                                                 Ein Lächelndes Gesicht,                                                                                        stärke aus schwäche,                                                                                 kraftvolle Gischt.                                                                                                   Der Makel in mir entspricht keiner Norm,                                               schwimmt gegen den Strom,                                                                              der Makel, er gibt mir Form.                                                                              Eine Revolution meiner Norm.                                                                 Aufgeben, keine Option.                                                                                Scheiß auf den Spatz in der Hand,                                                                       ich will die Taube,                                                                                                 den fliegenden Elefant in meiner Hand.                                                         Eben alles, nur das macht Sinn.                                                                           Ich geh nicht gelassen in meine Nacht.                                                              Das Licht ist mein,                                                                                                 nur für mich gemacht.

 

 

Der lange Weg zur Kunst.

Es war ein Tag wie jeder andere, das Wetter war wie jedes andere und die Umstände die diesen Tag voraus gingen waren auch nichts Besonderes.

Oder vielleicht doch, schließlich sind wir doch alle etwas Besonderes, was natürlich zu dem Schluss führt das niemand etwas Besonderes ist.

Der Ort des Geschehens, ein Gemälde von Paul Rotterdam , mit sehr viel Grauanteil gemischt mit etwas Ruß aus den Kohlekraftwerken des Arbeiter und Bauernstaates.

Der Name des Ortes, Hohenmölsen, oder wie die Ureinwohner sagen würden, Mälsen.

Plattenbauten eine minimalistische Glanzleistung, des realexestierenden Sozialismus waren das vorherrschende Stadtbild in meinen Geburtsort.

So sah der Tag meiner unfreiwilligen Landung auf dem Planeten Erde aus.

Ich wurde in die Welt gepresst und eine Rückkehr war unmöglich.

Allerdings konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich wissen,  was mich hier im Ameisenhaufen der Blubberblasenblümchenundschrebergartenbewohner erwartet.

Ansonsten hätte ich wahrscheinlich die Verpressung in die neue Welt entschieden verneint, oder mir im Mutterleib zum ersten Mal in die imaginäre Hose geschissen.

Nun ja, wenn ich nun schon einmal mit meiner Anwesenheit glänzen konnte,  würde ich die Zeit auch nutzen,  die mir gegeben wurde.

Mit Geplärr ,wohlriechenden Hinterlassenschaften und einer umfangreichen Leibesfülle.

Meine Eltern eher als planlos einzustufen, wussten im ersten Moment wahrscheinlich nicht was sie mit dem Produkt ihrer Triebe anfangen sollten, aber wie das so ist, man gewöhnt sich an alles.

Meine Mutter,  die mich neun Monate mit sich herum geschleppt hatte und nun vor dem enormen Produkt ihrer eigenen Gebärlichkeit stand, das sich erdreistet hatte,  die schöne Frau in einen unförmigen Marschmello zu verwandeln.

Meinen Vater,  eher desinteressiert und abgelenkt,  durch Stones und Beatles, hat mich wohl eher als störenden Realismus wahrgenommen.

Der ihn aus seinen Träumen riss und ihn dazu zwang eine feste Bindung einzugehen.

Er war Schlagzeuger in einer Band und hatte lange Haare, was ausreichte, dass die angepasste Sozialismusbrühe ihn als Fremdkörper abstieß.

Ich glaube die treibende Kraft hinter der unfreiwilligen Fusion meiner Eltern, war meine Oma.

Die ersten sieben Jahre meines Lebens verbrachten wir in Quaisau, ein kleines Dorf in den Tiefen der Sachsenanhaltinischen Taiga.

Es war ein Leben zwischen dem Tagebau und LPG Genossenschaften.

Wir hatten eine etwas feuchtgeratene Wohnung, und dem Sozialismus sei Dank, ein Blumsklo in der Mitte des Hofes für alle Mieter.

Wenn ich im Dunkeln auf das Klo gegangen bin, habe ich immer daran gedacht, wie das ganze aus dem Blickwinkel einer nach oben schauenden Ratte ausschauen mag.

Vielleicht hat das ja meine Sichtweise entscheidend geprägt.

Die ersten Drei Jahre war ich die meistens bei Oma, meine Eltern waren beide berufstätig und hatten keine Zeit für ihren kleinen Hosenscheißer.

Der regelmäßig aus dem Kindergarten kam und vollgeschissene Hosen hatte.

Es war ein Rätsel, was alle beteiligten an den Rand der Verzweiflung brachte.

Mich, meine Kindergärtnerinnen, meine Eltern und Omi.

Warum geht der Junge nicht aufs Klo?

Heute kann ich mit 99 Prozentiger Sicherheit sagen, dass es an den fehlenden Klo Türen  im Kindergarten gelegen hat.

Wahrscheinlich waren Türen gerade ausverkauft, oder die Erbauer des Kindergartens haben nach dem Beispiel des vorherrschenden Minimalismus gedacht, weniger ist mehr.

Haben dabei allerdings außeracht gelassen, dass ein kleiner Junge nicht vor 10 Kindergartenkindern „scheißen“ möchte.

Nun ja, das habe ich dann immer still und leise beim Mittagsschlaf auf meiner Liege getan.

Die anderen Kinder und auch die Kindergärtnerin, wurden dann meistens durch einen etwas aufdringlichen Duft darauf aufmerksam.

Hast du wieder in die Hose geschissen?

Ja.

Aber die Frage nach den warum, konnte oder wollte ich zu der Zeit nicht beantworten.

Meistens wurde meine Oma angerufen um das Desaster zu entfernen.

Manchmal allerdings wenn ich mein gelegtes Ei verstuschen konnte, bis der Kindergarten ENDLICH zu Ende war.

Bin ich mit verkniffenen Gesicht und einer ordentlichen Portion Schuldbewusstsein in Richtung Bushaltestelle gelaufen.

Die warme etwas breiige Masse in der Hose, wartete ich auf meinen Vater, der mich immer nach der getanen Arbeit abgeholt hat.

Das schöne war, das immer ein paar Arbeitskollegen mit im Auto saßen.

Eine witzige Vorstellung, allerdings nur im Rückblick.

Ich brütend auf meinem Ei, die andern schnüffelnd auf der Suche nach einer Erklärung, der veränderten Geruchssituation.

Mein Vater war zu der Zeit leider noch ein wenig zu jung im Kopf um die richtigen Maßnahmen einzuleiten.

Das einzige was ihm eingefallen ist, war für mich sehr einprägsam

Er hat mich im Waschhaus mit kalten Wasser und einem Schlauch gesäubert.

Der Schlauch und das kalte Wasser waren gar nicht so schlimm.

Eher die Dummheit  mit der mein Vater zu jener Zeit versucht hat seine Lieblosigkeit mit kalten Wasser zu unterstreichen.

Denkender Weise bin ich damals schon, von den etwas dilettantisch anmutenden putzversuchen meinen Daddys, nicht sonderlich begeistert gewesen.

Ich glaube ich habe damals das unterschwellige Gefühl gehabt das ich nicht wirklich willkommen bin.

Nie in der Mitte immer am Rand der Gesellschaft.

Diese Ablehnung hat mich wie ein roter Faden, der im Waschhaus seinen Anfang nahm, ein Leben lang begleitet.

Es hat mich in letzter Instanz, beharrlich und stark werden lassen.

 

tOmMyYyy Kny

 

Farbspiel des Lichts.

 

Eine Symphonie der Farben,                                                                             Pforten des Lichts,                                                                                    Leidenschaftlich in tiefen Glanz verwandelt.                                           Spektrum meiner Sinne,                                                                                    mein mich lebendes leben, Ich,                                                                           ich glaube an dich.                                                                                             Diese Reflexion reicht weit,                                                                               über meine Grenzen hinaus,                                                                          zerbricht statisches Sein.                                                                                Verliert sich in Leben und wir wiederum zu schimmernden Schein.            Ein Farbspiel des Lebens, in sich vermischt,                                                     ein Rausch der Farbe,                                                                                verfangen,                                                                                                        endloses Licht.

 

 

Brief an meinen Vater.

Mein lieber Vater, wie du sicher gemerkt hast haben wir nicht das beste Verhältnis zueinander.

 

Das liegt aus deiner Sicht der Dinge natürlich an mir, dem undankbaren Sohn.

 

Nur impliziert das Wort Sohn, das Wort Kind, einer formbaren Masse.

 

Wenn diese formlose Masse sich dir nicht verbunden fühlt, solltest du dich Fragen warum das so ist.

 

Schließlich bin ich nicht dein Vater, sondern du meiner.

 

Die Zeit an der Ostsee war für mich immer ein Minenfeld mit wenigen Rangiermöglichkeiten.

 

Von daher überrascht es mich nicht das es ab und zu mal Knallt.

 

Was soll ich in Bezug auf den letzten Ostseeurlaub groß sagen, die letzten zwei Tage waren leider suboptimal.

 

Nicht ganz perfekt, unsymmetrisch, eher als Dissonanz in deinen und auch meinen Ohren einstufen.

 

Im Grunde so wie immer, wie immer in unserer für mich lebenslangen Beziehung.

 

Einer Beziehung die mir keine Wärme und keinen Halt gegeben hat.

 

Die Disharmonie dieses morgendlichen Rituales der kontroversen Nahrungsaufnahme beschäftigt mich bis heute.

 

Um dem ganzen mehr Substanz zu geben, werde ich jetzt einmal versuchen den Ablauf zu rekonstruieren, um ihn aus der verschleierten nicht wertefreien Denkweise heraus zu lösen.

 

Nur um zu sehen was wirklich passiert ist.

 

Ohne irgendeinen Anspruch auf Wiedergutmachung, ohne dich infrage stellen zu wollen und ohne jegliche Aggression.

 

Ein Versuch dir zu Erklären das nicht alle Menschen schlecht sind.

 

Denn die Wirklichkeit sieht anders aus, kaum ein Mensch interessiert sich für dich und deine Sicht auf die Welt, weil du dich für niemanden interessierst außer für dich selbst.

 

Du Respektierst niemanden nicht einmal dich selbst und deshalb respektiert dich auch niemand.

 

Allerdings ist es genau das was dich wurmt.

 

Der Wurm in deinen Herzen der dich auffrisst, der dich piesackt der dich scheinbar unbedingt dazu zwingen will deine Sicht der Dinge gerade zu rücken.

 

Den Kreis als Kreis anzuerkennen und nicht als das Ei was in der Pfanne brät ohne zu wissen was los ist.

 

Für immer Unglücklich vor sich hin brät und sich fragt warum ist mir nur so heiß.

 

Ohne den Mut aufzubringen etwas zu verändern, bzw. einfach aus der Pfanne heraus zu springen um das eigene Leben anzunehmen, mit jeglicher Konsequenz.

 

Nun ja, um dem ganzen wieder etwas punktuelle Feinabstimmung hinzuzufügen, werde ich versuchen nicht auszufransen und mich auf Tag X konzentrieren.

 

Einer in sich unstimmigen Anomalie, die ich versuchen werde auszugleichen.

 

Oder auch nicht.

 

Ich habe dich an Tag eins, nach deiner Sicht der Dinge als dummen Ossi beschimpft.

 

An Tag zwei habe ich dem Ganzen, deiner Meinung nach noch eins drauf gesetzt, denn ich habe dich infrage gestellt, und zwar in Form von Kritik.

 

Die sich in dem Wortlaut geäußert hat, du bist ja auch nicht besser bist und du verhältst dich  wie ein Kampfdackel.

 

Nun ja zum einen solltest du dich Fragen warum dich das so Aufregt.

 

Zum anderen wollte ich bei dem Vergleich mit den Dummen Ossis nur einen Scherz machen, ich bin ja selber einer von den dummen Ossis.

 

Bei dem Spruch das du ja auch nicht anders bist, wollte ich nur zum Ausdruck bringen, das du ja auch den einen oder anderen Fehler hast, also nicht zu 100 Prozent Perfekt bist und auch über die anderen herziehst und zwar ständig.

 

Auch da solltest du dich einmal Fragen warum das so ist.

 

Liegt es daran das alle anderen schlecht sind, oder das deine Sicht auf die Menschen eine leichte Schieflage hat.

 

Bei dem Spruch mit dem Kampfdackel, habe ich mich auf deine aggressive Art der Argumentation bezogen und möchte mich dafür entschuldigen.

 

Wahrscheinlich wirst du nach diesem Brief noch mehr Aggression in meine Richtung aufbringen um dein Weltbild zu schützen und noch weiter in dich zurück Griechen wie der Wurm in deinen Herzen der dich auffrisst.

 

Aber vielleicht, nur vielleicht ist es der erste Stein des Anstoßes der dich dazu anregt deine Welt infrage zu stellen, zu wachsen um die Welt danach etwas bunter schöner und hoffnungsvoller wahrzunehmen.

 

Die Entscheidung liegt in deinem Herzen, nur dort sonst nirgendwo.

 

Dein Sohn.

 

 

Kreatur

 

Eine Spur der Verwüstung,                                                                                  auf weißen Grund.                                                                                            Scharf umrissene Kontur,                                                                                Kontraste meiner Natur.                                                                                      Das weiß wird zu grau,                                                                                           der Makel mutiert.                                                                                                  Ein Bild, Dynamischer Struktur.                                                                     Evolution, eine Spur,                                                                                                                          einer auf weisen Grund zurückgelassener Kreatur.

 

 

Ivana Burmazovic

Dein Vater hat einmal zu dir gesagt, Ivana die Titanic war das modernste und schönste Schiff seiner Zeit, und es ist auf seiner Jungfernfahrt gesunken. Pass auf. Du bist ein Schiff gefangen in den Gezeiten der Innovation. Bis jetzt hast du in dieser Sturmflut der Erkenntnis, auf deinen Amplituden Meer noch keinen Eisberg gefunden der dich versenken konnte. Den drohenden Schiffbruch abwendend und hinter sich lassend, werden die Träume der Schneekönigin scheinbar Wirklichkeit. Träume sind der warme Schnee der auf dem Wellenkamm deines Lebens dahinschmilzt um dich am Ende deines Weges ins absolute Ego freie Sein zu entlassen. Du bist wie ich ein Außenseiter, im Geiste ein Kind, gefangen in den Gezeiten der eigenen Phantasien, das Ende des Kindseins wäre das Ende unseres kreativen seins. Das was dich von anderen unterscheidet zeigt dir wo deine Bestimmung ist. Außenseiter sind gezwungen die Welt aus einen anderen Blickwinkel wahrzunehmen, du bist dadurch eine getriebene, immerwährend suchende und diese Suche lässt dich über dich selbst hinaus wachsen. Heraus gekommen ist dabei, eine Hochhakige Frequenzquellen Anomalie die mutig wenig frequentierte Wege geht nur um zu erkennen das sie sich die Absätze umsonst ruiniert hat. Ein Frequenzgewitter der Superlative in Form einer dynamischen, neugierigen, faszinierenden manchmal anstrengenden Frau. Du bist ein Frequenzgeschoss das den Samen der Innovation in sich trägt, um ihn gnadenlos über den Planeten zu verbreiten. Die Welt wird durch dich gefickt und ich gleich noch mit. Ein dynamisch symmetrischer Rhythmus der Zeit auf ewig zwischen Vergangenheit und Zukunft gefangen auf der Ereignis welle  deines Lebens surfend. Diese Bühne des Lebens gehört nur dir. Du bist meine Flügelmutation ohne die Fähigkeit aus eigener Kraft zu fliegen. Was dich nicht davon abhält es zu versuchen. Ivana Burmazovic

 

 

Ivana Burmazovic

Die intellektuelle Herausforderung an mich aus IVANASKOPF ist unter anderem INFLAMMATOP, die potenzierte kinetische Energie Ivanas führt zu Irina und das wiederum zu INNFLAMATOP+NAGELLACKENTFERNER. Bunt gesprenkelte Farbkleckse am Rande der Bewusstwerdung drängen sich in mein Bewusstsein, ist es eine Anomalie meiner fälschlich gewerteten elektrischen Sinnesimpulse? Oder ist es die schillernde Persönlichkeit Ivanas, ins Verhältnis gesetzt zu Irinas Nagellack. Nagellack, + Persönlichkeit, Schönheit gepaart mit Intelligenz. Das sind zündende Impulse im Kopf eines Mannes. In diesen Fall, mir. Die allumfassende Inanspruchnahme des Lebens dieser Mensch Infektion, Infiziert mich wie ein Virus der eine Entzündung hervorruft. Entzündungen die immer auf ein und dieselbe Art und Weise auf molekularer Ebene entstehen um dann zu mutieren. Zu Was?  Wahnsinn, Wahnvorstellungen, oder eher einen schönen Traum mit potential, ein Traum von Mensch. Dieser Traum manifestierte sich für mich, im Augenblick der Bewusstwerdung in Ivana. Ivana einen Farbklecks am Horizont, einer Anomalie der alltäglichen Gleichgültigkeit, einen Hoffnungsschimmer in allen Facetten des Farbspiels des Lebens. Ein bunt gesprenkelter Klecks der neue Impulse auf mich einprasseln lässt. Es ist die in Flammen stehende facettenreiche Präsens, einer Frau, die meine Leidenschaft entzündet. Brennende uneingeschränkte kompromisslose Impulse, die ich zu verstehen versuche. Die Erhöhung dieses einen Impulses, dieser Manifestation von Mensch wird zu einer irrationalen Realität, einer Realität eines Traums. Einem Ideal. Erstrebenswert, aber unerreichbar.  Nagellackentferner ist die Lösung, er nimmt den Schleier der Verführung von dem Finger der Versuchung, der einem die scheinbare Richtung weist.  Er klärt auf aber vernebelt die Sinne wenn man zu viel davon benutzt. Auch in Bezug auf die Manifestation aus IVANASKOPF, INFLAMATOP ist der Versuch der Klarheit dem Nebel des Rausches gewichen.  Keine Ahnung vielleicht ist das ja der Wahnsinn der an uns allen nagt, die nagende Gewissheit im Rausch der Klarheit, das nichts Klar ist.  Das wir uns die Entzündlichkeit und die daraus resultierende Mutation von Leben niemals ganz verstehen werden. Das Menschen wie wir, uns den Traum des Lebens niemals erklären werden können. Drauf geschissen.  Mach die Nägel so bunt wie du kannst, und entzünde dich an allem was dich umgibt.  Im idealsten Fall natürlich an mir. ;) Ivana Burmazovic

 

 

Ivana Burmazovic

 

Auf Kurs.

 

Der Wind,                                                                                                                  er streichelt, umschmeichelt das Schwarz im Menschen,            Zerschneidender schillernden Schein.                                                                Auf Kurs,                                                                                                             gehalten, mit aller Macht.                                                                                      In seiner ganz und gar verzauberten Nacht.                                                    Der Mensch in ihr, geboren er wird.                                                               Dumm verwirrt,                                                                                                        sich in seiner Dummheit, in Ichprojektionen verirrt.                           Realitäten ziehende kreise,                                                                              einer Lebensreise.                                                                                                   Im Weltenspiegel der tiefschwarzen Seel, das Riff.                                   Gewalt erzeugende Gespielin der See.                                                               Die Strömung der Zeit, sie versinkt in Träumen.                                          Schrei zerreißender Stille,                                                                                 mein Wille.

 

Glauben.

 

Wiederhole es nur oft genug,                                                                          dann glaubst du daran.                                                                                     Glauben ist alles.                                                                                                 Wissen ist nichts.                                                                                                   Die Negation der Wahrheit ist was?                                                                    Lüge?                                                                                                              Wiederhole es nur oft genug,                                                                          dann glaubst du daran.                                                                                     Dann glaubst du daran.

 

Geist.

 

Der eingesperrte Geist ist Tod,                                                                             ist Ordnung.                                                                                                        Ordnung ist die Saat,                                                                                             die Saat irrationalen Lebens.                                                                              Chaos bricht die Ordnung,                                                                       kreisender Kontrolle.                                                                            Lächerliches aufbegehren, Menschensein.                                                     Eine Revolution?                                                                                                    Die Rebellion des Verstandes gegen die Bestimmung?               Chaosgebierende Abstraktion.

 

Stille.

 

Keine Stille.                                                                                                           Macht die Augen zu,                                                                                        endloses Gequatsche.                                                                                          Der feine Schall sterbender Gedanken durbricht das Weltensein.                Gelaber wird zu schönen Schein.                                                                          Er dringt Tief,                                                                                                      treibt Nadeln in meine Ohren.                                                                 Blutendes Erwachen, vergoren.                                                                          Ein Sturm bricht die Stille.                                                                                   Mein Wille zur Stille.

 

Hamsterrad

 

So dauert es an, ewiges Rund.                                                                            Das Leben,                                                                                                               für immer gegeben.                                                                                             Wie Hamster in ihren Rädern getrieben,                                              verschrieben.                                                                                                      Treibt es voran.                                                                                                      Jeder tut was er kann.                                                                                           Rad greift in Rad.                                                                                                      Ein Kosmos der kreise.                                                                                   Unsere individuelle Lebensreise.                                                                   Nichts als Scheiße.

 

Licht

 

Eine Nachricht in der Dunkelheit,                                                                brennt dem Licht entgegen.                                                                                Der wütende Sturm,                                                                                             das Streben.                                                                                                            Die Information?                                                                                                    Ein Leben.                                                                                                              Eine Nachricht in der Dunkelheit,                                                                     Geht nicht gelassen dem Licht entgegen.

 

Nietzsche

 

Nietzsche hat nicht Nietzsche gelesen,                                                                er stand im Fadenkreuz des Lebens.                                                                Kein statisches Konzept umhüllte die Welt,                                                   eine Erklärung war nötig.                                                                                    Den Hammer der Bewusstwerdung auf die Zehe schlagend,                   beschrieb er den Schmerz.                                                                               Nicht überzogen,                                                                                                   das Leben, die Essenz ein Scherz.                                                             Schmerz.                                                                                                                   Das pure Vergnügen  ist das zerstören.                                                             Die Lust am Streben im Fadenkreuz des Lebens.

 

 

Realismus.

 

Es ist ein Sehen,                                                                                                      ein verlangen.                                                                                                  Gefangen im gestern,                                                                                         einen verklärten sein.                                                                                     Gefangen?                                                                                                             Wie eine Blume in der Wüste.                                                                         Rein?                                                                                                                Realismus ist keine Stärke.                                                                                     Er ist klein.

 

Die Welt.

 

Die Welt so süß.                                                                                                      So Rund so bunt wie Licht,                                                                                   das Schatten aushöhlt.                                                                            Konzentriertes Feuer auf den Rest der Welt.                                                     So holt sich das Feuer den Brennstoff fürs Leben.                                          Mit pragmatischer Symmetrie.                                                                           Die Richtung setzt der Wind auf verbrannter Erde?                                       Mit feinen Akzenten die das lodernde fordern.                                                  Es fächeln bis zur Selbstzerstörung.                                                                     In die eine Richtung.                                                                                         Meine,                                                                                                          flatterhafte Inanspruchnahme tödlicher Präsenz.                                           Die deine.

 

Was wäre wenn.

Das Risiko nicht zu scheuen                                                                               Bedeutet später                                                                                                      Ich habe es versucht,                                                                                           und nichts zu bereuen.                                                                                           In ferner Zeit bin ich bereit,                                                                                hab mir nichts vorzuwerfen.                                                                            Mein Blatt gespielt.                                                                                        Gesehen?                                                                                                                 Ich habe nicht gescheut.                                                                                        Zu spät, die Kugel ist gefallen,                                                                            von unserer Hand, das Spiel geendet.                                                                 Das bereuen kommt später.                                                                                  In ferner Zukunft.                                                                                                    Nur in dir.                                                                                                               Was wäre wenn,                                                                                                     was könnte sein.                                                                                                    Was wäre gewesen im vergangenen Dein.

 

 

Veränderung.

 

Die meisten Menschen sehnen sich nach etwas besonderen. Doch nur die wenigsten von ihnen würden alles dafür Riskieren um ihre Leidenschaft zu Leben. Mir wird klar dass eine Veränderung nicht freiwillig passiert. Dieser unveränderliche Impuls auf mein Leben lässt sich nicht einfach wieder umkehren. Er fordert von mir den Mut zur Veränderung. Wenn man seine Leidenschaft entdeckt darf man sich von nichts und niemanden davon abbringen lassen, sie zu Leben. Man reicht ihr die Hand und lässt sich von ihr inspirieren. Diese Hand bleibt für immer geöffnet, damit das Leben nach ihr greifen kann.

 

NONNENKONDENSATOR

 

 

In den Dunst des vergänglichen Tages gehüllt, schä

lt sich ein Pixel aus dem entstehenden Lichtermeer der Stadt. Eine Kulisse, die im Hintergrund den Rahmen für die monochrome anwachsende Pixelverschmelzung bietet. Nur, um etwas später die verzerrte Wahrnehmung zu entzerren, sie deinem Blick preiszugeben, entzaubert wieder auszuspucken.              

Flimmerndes Näherkommen, vermischtes Leben im Lichtermeer der Stadt, elektrisiert und doch statisch aufgeräumt, festgelegt in seinem endgültigen Erscheinungsbild.                     

Aus einem undefinierten Grau, wird ein verschmiertes Schwarz, im Einklang mit dem Kraftwerk am Stadtrand und konform mit dem Staub der vorbeifahrenden Autos.              

Schatten nichts als Schatten, umwirbelt im Nichts verhaftet, im realen Sein verloren oder doch nicht? War da nicht ein Funken Hoffnung, ein Aufblitzen im Dunkelmeer der Pixel? Sinnestäuschung? Nein, es schält sich heraus was nicht sein kann.                                            

Eine „Muttermorgana“? Ein Zirkus auf großer Tournee? Ein extrovertierter Mensch mit sehr speziellem Kleidergeschmack?                                 Verdammt, wie konnte das geschehen? Ich hab‘s nicht gleich gesehen. Es ist eine Nonne. Eine Nonne, das Äquivalent für Tradition, dem Festhalten an verkrusteten Strukturen, mit dem Anspruch zu missionieren.Immer weiter vorwärts, um auf der Stelle einen Schritt zurück zu machen.

So gesehen, könnte man die Nonne mit einem passiven elektrischen Bauelement, einem Kondensator, ins Verhältnis setzen.

Ein passives Speichermedium.

Ein passives Medium mit dem Glauben an Gott, gesegnet mit der Ignoranz und der Fehleinschätzung mit der Zeit zu gehen.

Plus der Illusion, nicht zu speichern sondern zu erzeugen.

Nur, dass das Erzeugen neuer Strömungen nicht aus der Stagnation der Tradition heraus geschieht und auch nicht aus der Passivität eines elektrischen Bauelementes heraus, sondern eher aus dem Herunterreißen der schwarzweißen Pixelverkrustung.                                     

Der Speicherung all der Energie, derer man habhaft werden kann, bis es zur Explosion kommt.

Ein riesen Knall! Die Nonne und der Kondensator zerrissen in Millionen Fetzen, die einen Neubeginn in sich tragen.

Den „Nonnenkondesator“, der die positiven Eigenschaften beider Welten vereint. Speichermedium, passiv und doch expressiv, inhomogen und homogen zugleich.                      

Ist es Rechts und Links des Weges gleichermaßen zu Haus, um der Mitte Impulse zu schenken?

Übergeordnet und sonst nichts...

 

Hamsterrad

 

Ein Hamster rannte sein Leben lang im Kreis.                                                    Er dachte sich,                                                                                                        was für ein Scheiß                                                                                              Geht’s nicht auch anders?                                                                                 Gesagt getan.                                                                                                        Raus aus dem runden einerlei.                                                                            Ein Sprung ins Leben.                                                                                            Denn viel zu schnell ist es vorbei. 

Risiko

 

Gerettet von Dir.                                                                                                   Der Vernunft?                                                                                                        Vor mir selbst,                                                                                                      dem Chaos hinter dem Licht.                                                                             Dem zerstörenden Wesen.                                                                                 Mein alles zerfressendes Ich.                                                                              Der Phantasie freien Lauf,                                                                                     nimmt es alles in Kauf.                                                                                           Das Risiko ?                                                                                                           Egal was da komme.                                                                                              Ich will alles,                                                                                                          und zwar jetzt.

 

Die Wahrheit.

 

Zeigt sie mir,

sagt es mir,

lasst euch nicht beirren.

Das ich nicht lache,

im vernetzten sein.

Die Wahrheit? 

Der Funken,

der ein Loch in die Welt brennt,

ist mein.

 

Wenn Götter erwachen.

 

Wenn Götter erwachen zersplittern die Träume.

Die Realität,

ein Realismus,

realistisches betrachten?

Es ist.

Wie einen Menschen in ein Gefängnis zu verfrachten.

Ich bin jetzt wach?

Leider aufgeweckt.

Der Traum tief vergraben und vergeben.

Tief im Herzen der zwei Schlangen.

Im ehemals,

garten Eden.

 

Zeit

 

Die Zeit ist und sie ist auch nicht.                                                                        Sie ist wichtig und doch ohne Bedeutung.                                                        Ich lebe in ihr doch bräucht ich sie nicht.                                                           Sie kann sein wie der Sand oder das Wasser wie ein Gewitter oder ein Sturm.                                                                                                                  Endlich und doch grenzenlos.

Vorbei ist die Vergangenheit und ohne Bedeutung.

Verblasst als bloßer Gedanke.

Die Zukunft noch nicht geboren und nur reine Theorie.

Die Gegenwart

Ein grenzenloses jetzt,

fortlaufend und auf ewig beständig.

 

Wenn Götter Träumen.

 

Wenn Götter Träumen.

Wird die Phantasie geboren,

die manifestiert sich in Formen.

Abstrakt, Konkret,

wunderbares sein.

In Form eines Gottes

und trotz allem nur Schein?

Strahlender Glanz

erwächst und

wird wiederum zu sein.

 

Der Wind

 

Der Wind flüstert,                                                                                             brenne.                                                                                                                 Hexe, nur für mich.                                                                                                Die Welt steht in Flammen nur für dich.                                                            Der Tod der Erde, verbrannt zu Asche.                                                               Im untergehenden Schein des Sterns,                                                               ein Glühen eine Funken.                                                                             Hoffnung?                                                                                                               Zart bricht die Härte,                                                                                           durch verkohltes sein.                                                                                     Durch sonnigen Duns infiziert.                                                                            Mit Leben.                                                                                                            Dem Quell der Liebe.

 

Götter

 

Götter werden nicht ersetzt,                                                                                sie gehen.                                                                                                                Sie lassen die Welt verblassen,                                                                              in sinnlosen Schein.                                                                                                Folgt mir oder lasst es sein                                                                                 Und Lebt,                                                                                                                   in verblassenden Schein.

 

Verbundenheit

 

Warmer Wind umgibt mich,                                                                          verweht meine Gedanken.                                                                              Kühles Wasser umspült mich,                                                                         nimmt meine Pläne und Wünsche mit sich.                                                     Ruhe und Frieden mich durchströmen,                                                        meine Grenzen verschwimmen.                                                                        Sich auflösend -                                                                                                     Gleich einem Tropfen im Kosmos.                                                                      Ein Teil im großen Ganzen,                                                                                   auf ewig untrennbar.                                                                                           Alles, miteinander verbunden,                                                                              nichts ist aus sich heraus.

 

 

KATZENFUTTERLUFTBEFEUCHTER

 

Eine inhomogene Quantenfluktuation dehnt sich aus und verklumpt im Quantenkosmos.Ein Fluktuationsloch mit Potential ist entstanden, weswegen?Wegen uns bestimmt nicht, oder doch? Schrödingers Katze wäre niemals fiktive Wirklichkeit geworden, wäre die Zusammenballung von Elementarteilchen, durch was auch immer, in andere Bahnen gelenkt worden. Nun ja, wenn man nur lange genug wartet, wird aus der expandierenden inhomogenen Quantenfluktuation ein Galaxietröpfchen. Ein Tröpfchen im Universum, dieses Universum ein Tröpfchen im Multiversum, dieses Multiversum auch wiederum nur ein Tropfen im übergeordneten Multimultiversum. Einer dieser Tropfen formte sich aus dem Dunst der evolutionären Vorgaben. Vorgaben - ich hasse sie. Nur kann ich nicht aus meiner Haut, meine mir vorgekauten Vorgaben einfach abschütteln, ich bin wie diese Tropfen - Spielball des inflationären „Käselaibmultiversums“.Ein Käselaib, in dessen Inneren die Löcher weiterentwickelte Multiversumsblasen symbolisieren.Der Laib dazwischen, inflationäre Multiversen, die überall im neuen Raum am Entstehen sind.     Wir sind die Mäuse in einer dieser Blasen. Wir knabbern an allem was uns hingehalten wird herum, und glauben, dass wir den Käsewürfel, den wir heraus gefressen haben, erfunden hätten.Im Grunde ist der sogenannte Fortschritt nichts weiter als ein Katzenfutterluftbefeuchter mit Potential.Die Katze, auf Suche nach Futter, ist unser Impuls. Wir sind nichts weiter als ferngesteuerte Mäuseimpulsketten, mit der Illusion auf Selbstbestimmung, die erst aus den Katzenimpulsen erwachsen.Ein Katzenfutterluftbefeuchter, der die eine Katze in dem einem Tropfen, im Sprühnebel Gottes, mit der einzigartigen Maus erst Wirklichkeit werden lässt - deine Wirklichkeit.Eine Wirklichkeit die dich antreibt.Wir sind Getriebene, ohne Anspruch auf Ankunft, oder drück ich es mal anders aus, auf absolute Befriedigung, auf absolutes Glück, oder etwas elementarer, auf absolute Erkenntnis. Hä, was??? Katze, Luftbefeuchter, Erkenntnis, was soll das sein? Ein Napf voll gequirltem Katzenfutter, so ein bescheuerter Käse! Wahrscheinlich ist es meinerseits nur eine Analogie meiner inflationär verklumpten Gehirnmasse, die im Dunst seiner isolierten Existenz überreagiert. Zum Glück bin ich dadurch dem Wahnsinn ein Stück näher gekommen.

 

Herz.

 

Unverstanden und verkannt.                                                                      Abweisend und arrogant,                                                                                     das sagt euch euer Verstand.                                                                             Doch leider nicht geseh‘n,                                                                                   was wirklich ist!                                                                                                       Was ist dahinter?                                                                                             Hinter der Maske,                                                                                                 der Fassade,                                                                                                           der gespielten ?                                                                                                    Weich der Kern.                                                                                                          Zu oft gequält von euch.                                                                                    Euch nicht wundern ihr nun müsst,                                                                   das abweisend es geworden,                                                                               das Herz, das weich gewesen ist.

 

Illusion

 

Heile Welt umgibt uns,                                                                                    blauer Himmel, Sonnenschein.                                                                                Wir sind was wir sein wollen                                                                              und verschließen unsere Sinne.                                                                      Sehen ohne zu sehen.                                                                                         Hören ohne zu hören.                                                                                        Leben in einer Welt der Illusion.                                                                           Es drängt sich uns auf,                                                                                       doch können wir nichts dagegen tun.                                                      Krankheit, Krieg, Zerstörung,                                                                     verwundbar der Umwelt ausgesetzt.                                                                Das Sein gerät ins Wanken und wir sehen, was wir sind.                          Unser Blick, nun frei auf die Wirklichkeit.                                                      Reale Welt – Ein Tollhaus,                                                                                      in dem man keine Schwäche zeigen darf.

 

EBAYSSCHLACHTHAUSSUGESTION

 

Ich sehe was, was du nicht siehst und zwar bei Ebay, etwas was du nicht hast und das will ich haben.                                            Unbedingt.                                                                                                    Warum?                                                                                                                Weil es mir gefällt, vielleicht um zu glänzen?                                              Brauche ich es um keinen Inhalt mit Glitzer übertünchen, finde ich es Schick weil es einen gewissen Status hat?                                                   Illusionen die meinen Leben Sinn geben.                                                         Der Schein wird zum Sein in den Augen der anderen.                                   Das reicht scheinbar um jedes Ideal was ich einmal hatte an meine Schlachthausmentalität anzupassen, besser formulier ist es ein Verrat an meinem Exidealen.                                                                                               Mir ist egal das die Suggestion der mich umgebenden Realitäten, von ich brauch mehr von allem, dem großen Ganzen Schaden zufügt.              Scheiß auf die Arbeitnehmer die irgendwo für einen Hungerlohn für mein billiges Produkt arbeiten müssen.                                                                     Scheiß auf den Planeten, die Flora und Fauna und die Allgemeinheit. Hauptsache billig, die Argumentation, immer die gleiche, Aber.               Aber was kann ich schon ändern.                                                                    Aber wenn ich das Produkt kaufe ändert das nichts.                                     Aber das kann ich nicht tun, weil ich Geld verdienen muss um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.                                                                                Aber ich weiß doch nicht ob tatsächlich Bioeier drin sind.                           Aber in Deutschland sind die Geburtenraten doch rückläufig.                  Aber die haben doch Bomben bei uns in die Luft gejagt.                               Aber der hat doch, niemals ich.                                                                           Ich könnte Kotzen.                                                                                              Aber ich weiß natürlich was sich gehört.

 

Ruhe

 

Die Ruhe des Vergessens umschmeichelt mich,                                              will mich locken fort von allem.                                                             Schimmernde Erkenntnis der eigenen Unzulänglichkeit.                                So süß der Duft der Vergänglichkeit.                                                                   Zu süß um wahr zu sein.                                                                              Dunkelheit die mich zärtlich streift,                                                                   mich lockt und nach mir greift.

Leben

 

Zu abstrakt, das Leben.                                                                                         Ich kann nicht fassen,                                                                                            was es ist.                                                                                                                 Zu klein mein Denken,                                                                                             zu sehr gefangen im kleinlichen Streben,                                                         voll der Kleinlichkeiten,                                                                                        voll der Zweifel.                                                                                                    Immer auf der Suche,                                                                                          aber Wissen:                                                                                                           ich werde nichts finden, was befreit,                                                                   was mir Antwort gibt auf Quälende Fragen,                                                         das mir Zeigt:                                                                                                          ich bin etwas – nicht nur Spielball der Gezeiten,                                           ohne Sinn und ohne Ziel.

 

 

PLATTDEUTSCHERWASSERSTOFFHAFER

 

Die ersten Sterne bestanden aus Wasserstoff und Helium.                          Die aus der Kernfusion resultierenden Elemente bestimmen das was unsere Welt bis heute ins Verhältnis setzt.                                                Inklusive meiner Wenigkeit.                                                                              Eine Knallgasprobe der Superlative die dazu führte das mir heute noch die Ohren klingen.                                                                                            Trommelwirbel der Tonbringenden Elemente, wirbeln die Dynamik der Kommunikation in meinen auf Wasserstoff und Helium basierenden Kopf.                                                                                                                      Impulse die auf mein Trommelfell treffen, um als elektrischer Impuls den Weg in meine Denkzentrale anzutreten.                                                            Die daraus resultierende Interpretation des elektrischen Impulses, klingt irgendwie Plattdeutsch.                                                                                     Was ich da zu hören bekomme irritiert mich, ist das noch Deutsch, spielen mir meine Sinne einen Streich?                                                                         Oder sticht mich der Hafer.

Neid

 

Missgunst –                                                                                                    bewusste Präsens,                                                                                         dauerndes Belauern,                                                                                            Blicke die töten,                                                                                                  ohne zu bedauern.                                                                                               Sich aufwerten,                                                                                                      am Fallen erfreuen,                                                                                                So versteckt Neid die eigene Mittelmäßigkeit.