Worte


Die Gewalt

Druck wird in Funktion gegossen,

zu Zellen im Inneren jedweden Konflikts.
Dynamisches Treiben zerteilt unsere Welt,

in Richtig und Falsch, einer Expansion relativierenden Geschicks.

Den Zellbauten des Krieges, dem Menschen,

einer sich potenzierenden lebendigen Gestalt.

Makellos schaukelnde Rücken,

reihenweißer Verzückung sprießender Entwicklung,

dem Dogma einer willigen Verfängnis,

gewaltiger Freude des einen Getiers,

das über alle anderen Viecher im Wald triumphiert.

Wildes verleben, welches im Wald der sprießenden Verzückung,

in dem die Schreie der Beute Bedeutung verleihen,

verfängliche Spaltung ins Unterholz weben.

Das Blut des Getiers in diesem Zirkus der Erkenntnis,

speist das Erleben.

Dieser Wanderzirkus eines animalischen Geflechts,

dieser Tanz in waldiger Manege,

ist die temporäre Bestimmtheit der Masse einer Klasse,

es ist die Bestimmung deiner Rasse.

Der Status des Überlebens,

dem alle Menschen opportun entgegenstreben,

wird gespeist durch Leistung, Bindung und verwaldete Macht,

einer sich potenzierenden Gewalt erzeugenden Zelle,

einer zur Zellteilung erwachten endlichen Macht.

 Deinem Leben. 


Der Wurm

Dein Loch in der Welt,

ist ein Loch was den Würmern gefällt.

Du bist der Boden,

in dem sie gedeihen.

Dein Weg, weg von allem,

in die große Welt,

der Weg nach draußen führt nach innen,

vor dir, dem Zweifel,

kannst du nicht entrinnen.

Dein Land der gefällten Träume,

ist des eines Wurmes relevantes Loch.

Seine Zähne verschlagen

in das Fleisch aller Fragen,

werden von dir, vom Menschsein getragen.

Deine fleischliche Substanz wird unterminiert,

bis sich der Zweifel immerzu aufs Neue in dir generiert,

des Wurmes im Herzen, des Menschen, in dir.

Wir sind dabei,

nichts weiter als Dünger der Innovation,

für das Futter, der Würmer einer uns nachfolgenden Generation,

 einer sich effizient verteilenden Information.  


Rot

Die rote Farbe zersplittert mein Bild.

So dominant, so einfach,

durchdacht und gewillt.

Zur Dominanz verwoben,

zersplittert es alles

und wird durch Rot in ein neues Verhältnis geschoben.

Zu meiner neuen Welt,

in der nur das Rot gefällt.

Eine Diktatur der Farben,

des Verstands.

Rot ist meine Farbe, die die Welt dominiert,

zu immer mehr von diesem klar definierten Rot verführt.

Auf allen Vieren kriechend im Dreck der Farben verschmiert,

schält sich eine neue Farbe heraus.

Immer noch Rot und doch bricht es die Norm meiner genormten Welt,

 in der ausschließlich das Rot gefällt.

 


Der Fisch

Der Fisch in der Welle gefror auf der Stelle,

als er glaubte sein Schicksal zu lenken.

Gewissheit ist eine seichte Welle.

Gerät der Fisch in sie hinein,

schwimmt er unverfroren auf der Stelle.

In dunkler Tiefe die Strömung umnachtet,

verfriert.

 Der Tod des Fischs, die gefrorene Tiefe ziert.

 


Das Licht

Nicht jeder ist für das Licht gemacht.

Ich zum Beispiel,

spiele am liebsten in der Nacht.

Im Schatten der anderen kann ich erblühen,

während alle anderen sich stetig bemühen.

Die logische Konsequenz der Gegensätzlichkeit ist meine Dynamik

in der Nacht.

 Ich strebe ins Licht und das mit aller Macht.

 


Im Auge

Das Auge, es zimmert mit Licht,

eine, meine Wirklichkeit in dein Gesicht.

Der Beipackzettel des Lichts,

selbst erklärend, erklärt er nichts.

Man kann ihn lesen,

auf eigene Gefahr,

doch der Einfluss des Lichts,

ist unscharf, niemals ganz klar.

Eine Form der ins Leben berufenen Norm unserer Triebe,

verklärt durch Moral und dem Verständnis von Liebe.

Ich beeinflusse dich und du beeinflusst mich.

Facetten des Lichts, ohne all die anderen Menschen,

bin ich nicht.

Bin ich scheinbar Nichts?

Dieser Kampf um das Feuer, dieser Kampf um das Licht,

fordert uns heraus, stellt in Frage.

Verstellte die Sicht?

Man kann ihn auch leben, diesen verzettelten Schein, im Richtig verfangen,

und versandet im Sein.

Das Licht hinter dem Licht erklärt mehr als nichts.

Selbstbestimmt erschafft es sich.

Ist selbst erklärend,

 doch erklären tut es nichts.


Der Schlaf

Ich höre Stimmen in meinen Kopf,

ich sehe Menschen in der Nacht

und fühle den Schlaf der durch mich erwacht.

Ich fühle mich nicht als Teil einer Welt,

ich fühle, fühle mein Werk, es ist umstellt.

Umstellt von Menschen,

von Menschen einer wachen Welt.

Sie stören mich im Verträumen,

ein Traum vergänglicher Zeit.

Ich verschlafe den Tag inklusive der Nacht,

der Traum eines Träumers,

 der niemals erwacht.


Die Maus.

Eine graue Maus unter Mäusen

entdeckte das Leben.

Sie entdeckte sich.

Fing an zu nagen und stellte

zum ersten Mal in ihrem Leben einige Fragen.

Zwischen den Zeilen stand geschrieben,

wir rennen hier die ganze Zeit im Kreis,

im Rad der vergessenen Träume,

was für ein Scheiß.

Ich muss hier raus aus diesem Loch,

der sich selbst bestärkenden Kreise.

Ich muss mich befreien,

ich will,

ich gehe auf meine ganz persönliche Weise.

Ganz nach oben und das ganz allein,

erschaffe ich mich

und das ganz leise.

Diese Stille, schreit ihr ins Gesicht:

Verändere dich, oder auch nicht.

Das Nichts in deinem Leben, das ist die Feigheit,

auch die wurde dir gegeben.

Diese eine Maus aus diesem Loch,

der sich selbst bestärkenden Kreise,

fing an zu graben.

Nicht nach unten, sondern nach oben,

grub sie sich ihr Loch.

Tief nach oben, Stück für Stück,

schuf sie sich ab und untergrub ihr Glück.

Denn zu tief nach oben sollte man oder Maus nicht graben,

denn oben angekommen,

erkennt Maus nichts,

nur mehr und mehr Fragen.

Das Licht blendend hell, verstellt es den Blick,

auf das gemütliche Dunkel,

es ist die Negation ihres Glücks.

Nur mehr und immer mehr Fragen treten ins Licht,

und kein Schatten ist in Sicht.

Im Licht dieser wüsten Erkenntnis,

entwickelt sie ihr Verständnis von Raum und Zeit,

von Dumm und ihrer Interpretation von Gescheit.

Denn sie ist die eine Maus, die es geschafft hat sich abzustreifen,

eine Maus die es geschafft hat wirklich zu reifen.

Mehr wollte sie nie,

denn ganz bescheiden und politisch korrekt,

grub sie sich ein in ihrem Verlangen,

grub ein Loch und hat sich versteckt.

Bis jetzt.

Denn diese eine Maus unter Mäusen,

hat am oben geknappert, hat am Licht geleckt,

sie hat sich die Zunge verbrannt,

denn sie hat vom Zuckerguss des Lebens geschleckt.

Für immer nach oben, vom Licht verbannt.

Den vollkommenen Kreis erstrebend,

niemals mehr kreisend,

immerwährend, lebend.

Sie ist einer von den lebendigen Kreisen

und gehört nie wieder zu den Leisen.

Ihre Frequenz des Lebens bricht aus der Erde ins gleißende Licht,

ans Ende des Lochs, ihres nach oben strebenden Lichts.

Dort steht wenig, nicht Nichts.

Ich weiß was ihr denkt,

ihr Ego, mein Leben.

Doch die Maus von der ich rede,

ich bin sie nicht.

Wir alle sind Mäuse die übereinander klettern,

sich in unseren sich überschneidenden Kreisen beständig verheddern.

Verzettelte Leben an denen wir kleben,

 wie Mäuse die unter der Erde im Dunkeln dem Licht entgegenstreben.


Der Wind

Der Wind, er führt zum Feuer.

Schöpferischen Flächenbrand, in einer Hand, in meiner Seele.

Geboren zum Künstler, muss ich erschaffen.

Sonst verkümmre ich an meiner Wahl.

All das was ich erschaffe, kommt aus der Asche, der Asche meines Feuers,

sie ist der Dünger, mein Brennstoff, meine Qual?

Dieser Brand ist meine Seele, sie ist alles was ich habe.

Doch ich bin nur ein Gast in diesem Leben, in letzter Instanz, mein Leben eine Last?

Der Fluss meiner Seele wird getrieben vom Feuer.

Am Ufer der Mensch.

Das Glitzern, verfaultes klein, im Fluss des Feuers getrieben, zerriebener zu Stein.

Das Feuer brennt nieder, die Asche erkaltet, zerrieben und fein.

Mein Leben nichts weiter als selbstzerstörerisches sein?

 

 


Ein Hauch von Präsenz.

Im Schatten erschaffen,

von einer mich umschließenden Form.

Ein Hauch von Präsenz

Ein starker Halt,

eine, meine Lichtgestalt.

Gestaltet sie mich,

und ich mein Kunst.

dann ist sie, der Künstler und ich,

ich bin nichts weiter als mein Frust.

Mein Frust darüber,

nichts zu bedeuten, nicht mir und nicht den Leuten.

Den Menschen will ich Respekt abgewinnen,

doch umschließt mich der einzige Respekt der zählt,

von dem einem Menschen der sich durch mich durch sein Leben schält.

Sein Rezept, die Liebe zu mir und zum Leben,

er wurde mir von ihr geschenkt,

ich, ich musste nichts dafür geben.

 Außer mein Leben.


Mein Leib.

Mein Leib unter Leibern,

Mein Gefängnis der Begehrlichkeiten versteckt unter Kleidern.

Sie fressen mich auf, sie lassen nicht los.

Mein Leib unter Leibern ist eine Last.

Ich, in meinem Körper, bin nur ein Gast.

Ein Gast auf Zeit, nicht wirklich bereit, mein Leben zu leben.

Den Menschen, mir, mehr als generiertes streben zu geben.

Ich bin die Summe meiner Triebe, meiner Liebe

zum Ficken und Fressen.

Ich will alles, um das Leben,

wie eine Zitrone der Gebärlichkeit nach mehr zu erpressen.

Doch nur ein Leib unter Leibern,

 sich versteckend unter geliehenen Kleidern.


Gott

Gott sprach,

was hast du mit deiner Zeit begonnen?

Ich überlegte ein Weilchen und antwortete.

Meine Zeit.

Sie ist mir unter meinen Fingern zerronnen.

Aber heute Morgen ging ich auf ein leuchtendes Klo, ich sah an mir herunter und war so froh.

Denn das was ich da sah war so wundervoll,

schließlich kam das was ich da sah, aus meinen Po.

Ein Haufen Scheiße, mit dem Gesicht eines Engels.

Er schien, es schien er war auf einer Reise, er kam von oben und strebte nach unten,

dieser Haufen Scheiße.

Lieber Gott sagte ich, was hat das zu bedeuten?

Küsst mich in diesem Augenblick dein Licht?

Bin ich auserwählt, habe ich mich doch nicht umsonst durch das Leben gequält?

Ich, ja ich bin etwas Besonderes in deiner Welt?

Bin ich der Mensch der dir gefällt?

Genau in diesem Moment hörte ich die Glocken läuten.

Du Speichellecker du tust, dein dir geschenktes Leben vergeuden.

Ich, ich soll mein Leben vergeuden?

Warum mein Gott, warum tust du ausgerechnet mich verleugnen?

Ich verleugne dich nicht, ich bin der Stein auf deinem Weg.

Ein Stein der dich zwingt zu überdenken.

Ein Stein der dich zwingt, einer von vielen, die deine Richtung lenken.

Der Stein des Anstoßes, dein Stein der Erkenntnis,

dein Leben, dein Verständnis.

Du bist mein Mensch, ich habe dich gemacht.

Wer wäre ich, würde ich dich nicht lenken, um dir wahrhaftiges Leben zu schenken?

Wer wäre ich, würde ich dein Leben in meine und nicht in die deinen Hände lenken?

Wer wäre ich, würde ich einen Menschen erschaffen dessen Leben versandet, wie ein Scheißhaufen in einem Klo?

 Dessen Daseinszweck für immer verschlossen bliebe, wahrhaftig, nur mich liebend, für alle Zeit hockend auf seinem Po.


Mein Stift

Gesättigt, verfettet, durchdrungen vom Saft meiner Zeit,

baute ich mein Boot, mein Leben und war zu allem bereit.

Dieses Boot, entsprang einer Quelle, dem Quell meiner Zeit,

es trug mich ins Leben, der Weg, mein Weg war sehr weit.

Der Fluss reißend schnell und voller Gefahren,

ich hatte keine Wahl ich musste erfahren.

Musste erleben, die Welt entdecken.

Ich musste mich jagen, mich selbst erlegen,

um mehr von meinem Leben zu erleben.

Getötet von mir selbst lag ich auf dem Boden,

da kam mir ein Gedanke,

der erste in meinen Leben und an diesem Gedanken blieb ich kleben.

Dieser Gedanke bestimme mein Sein,

er mutierte, er wurde zu mehr, mutierte zu einer Idee, einen lebendigen Schein.

Zu meiner Art von Leben, einer Art, meine Kunst, mein Streben,

nach mehr als warmes Leben.

Durch diese Kunst habe ich die Welt entdeckt

und mich aus meiner Dunkelheit erweckt.

Der Impuls in meinen Leben war ein Stift.

Dieser Stift ist eine Waffe, er überzeichnet, er kratzt,

er zieht seine Bahn über das Papier, kratzt ein Kreuz  an meiner Tür.

Er bittet nicht um Einlass, er drängt sich vorbei.

Ein Mensch schält sich heraus, ob er will oder nicht, aus dem alltäglichen Einerlei.

Dieser Mensch der bin ich gewesen und dieser Mensch bin ich bis heute.

Scheiß auf die Skeptiker, die Heuchler, ein Teil der Menschen, diese Leute.

Ich geh meinen ganz persönlichen Weg immer weiter, ohne diese Meute.

 


Geist

Der kreative Geist erkennt, er wertet, er assoziiert, intuitiv erkennt er den artverwandten  Menschen in seinem Gegenüber.

Den Menschen am anderen Ufer, auf der Insel der Träumer, doch traut er sich nicht die Grenzen zu verletzen, die ihn in einen Status der Besonderheit versetzen.

Das Außenseiterdasein wurde zu seiner Art von Leben, einer Art, eine Kunst von Streben.

Nach mehr im Leben.

 


Ein Mensch

Einen Menschen Liebe ich,

alle andern Menschen nicht,

alle andern sollen brennen,

sie sollen um ihr Leben rennen.

Dieser eine Mensch er zeigte mir, was Mensch sein kann.

Was wir bedeutet.

Diesen Menschen liebe ich,

alle andern Menschen nicht.

Doch letzte Nacht da Träumte ich.

Was bedeutet das wir, was bedeutet es für mich?

Wer bin ich wirklich, was wäre mit mir wenn ich alle Menschen liebte?

Nicht den einen, das absolut, aus der Masse siebte.

Ein Teil des Ganzen, eine Fassette des seins.

Ein Mensch der liebt, nicht verkrustetes sein.

Ohne die andern bin ich nichts.

Sie geben mir alles, ich ihnen nichts.

Oder ist alles ganz anders, ich bin gegangen,

in meinem Weg, meiner Sicht verfangen.

Ich kann euch nicht mehr lieben und muss den einen Menschen aus der Masse sieben.

Ich will euch nicht, ich will den einen.

Ich will an ihn glauben, diesen Menschen, den meinen.

Mein Mensch nur für mich gemacht, nur für mich erdacht.

Mein absolut, für immer wahrhaftig und gut.

Einen Menschen Liebe ich,

alle andern Menschen nicht

 

 

Einen Menschen Hasse ich,

alle andern Menschen nicht.

Warum ich ihn hasse, diesen Menschen, diese Masse, ein Leib unter Leibern.

Dieses etwas aus Kleidern.

Wenn ich ihn sehe, sehe ich mich.

Deswegen hasse ich dich.

Ich schaue ihn an, ich schaue ihm ins Gesicht, und was ich da sehe, das gefällt mir nicht.

Diesen Menschen Hasse ich,

alle andern Menschen nicht.

Ich sehe Angst, Angst in seinen Augen.

Sie spiegelt mich, sie raupt mir den Atem, sie raubt mir das Licht.

Sie zeichnet den Hass in mein Gesicht.

Die Angst zu versagen, die Angst vor der Not.

Dieser Mensch, er ist mein Tot.

Kein Mensch, vielleicht ein Tier.

Dieses Tier, es lebt in diesem Menschen und in mir.

Es ist voller Instinkt, es ist primitiv und es stinkt.

Es ist nichts Edles in diesem Menschen, den ich hasse.

Nur ein Mensch unter vielen, das was ihn antreibt ist das Leben, die Gier, das streben der Rasse.

Doch streben wir nicht alle nach dem Licht.

Du mein Anti Mensch, verdienst den Hass den ich dir schenke nicht,

denn du hast mir erst Kontur gegeben.

Du bist der Wiederstand in meinen Leben.

Einen Menschen Liebe ich,

alle andern Menschen nicht, außer ihn,

 ihn Hasse ich.


Kontur

All die Sätze die sich in Kontur verlieren, um die eine, absolute Form zu generieren.

Deine Form, eine Form die in sich trägt, was inhaltlich den Menschen, dich,  immerzu bewegt.

Das Absolut.

Deine Form.

Als Information, die den Menschen in dir prägt, die dein Leben in sich trägt.

Träge fliest der Fluss der Zeit.

Scheinbar, doch haben wir nicht ewig Zeit.

Das generierte Streben um zu überleben ist der Rahmen,

ein Rand, in dem uns geschenkten Leben.

Eine Grenze, die umschließt, Existentiell und Innovativ.

Treibt sie voran, was eigentlich, nicht sein Kann.

 Das Leben, deine Form, dein Absolut, deine Existenz, durchdringend und immer Gut.


Das Ei

Der Schatten greift um sich, er zerreißt die Norm, er gibt der Innovation, dem Ei, die Form.

Meine Norm ist eine Form, diese Form entspricht nicht deiner Norm.

Sie ist ein Block unter Blöcken, sie ist ein Ei unter vielen.

Sie ist nur ein Ei, mit der Eigenschaft nach Mehr zu gieren.

Die Gier nach Mehr, die Gier nach der Süße, dem Kleben am Leben, ist eine Form von Streben, mein Leben.

So wie die Biene am Honig klebt und nach mehr Leben strebt.

 So wie die Wabe den Honig umschließt, die Innovation dein Leben in Formen gießt.


Flammendes Land

Flammendes Land

Nimm meine Hand, geöffnet und weich.

Tritt aus deinem Feuer,

komm zu mir, in mein brennendes Reich.

Ein flammendes Land in meiner Hand.

Diese Hand, sie greift nach dir,

doch gehören, tut sie mir.

Mein brennender Griff,

scharfkantig, heiß, verbrennendes Gift.

Pulsierendes Fleisch, verbrannte Erde, brennender Leich.

Das Feuer brennt alles nieder, es versenkt deine Glieder.

Es erneuert mich, du bist verbrannt.

 Zu Asche, in meiner Hand.


Der Traum

Der Traum vergeht, die Luft ist kalt,

der Tag ist alt, der Nebel verhallt.

Im Fluss  ein Fischlein, glitzernd und hell,

ein Bächlein, entspringt dem Quell.

Es funkelt, leuchtet und schwimmt schnell,

doch immer nur auf der stell.

Der Tag wird zur Woche,

die Zeit vergeht, der Monat kommt,

dieser mutiert zur Epoche.

Das Fischlein im Bach,

es schwimmt nicht mehr so schnell,

 doch immer noch, auf der stell.


Reise.

Eine Welle, ein Schimmer, ein Sein.

Leben.

All das ist mein, nicht mehr und nicht weniger.

Ein kurzer Schein, oder ein leuchtendes Sein?

Sein oder nicht sein, ist das hier die Frage?

Oder meine und die deine Plage.

Egal es geht weiter, immer weiter, bis ans Ziel.

Doch wird mir dieses mir geschenkte Leben,

langsam zu viel.

Zu viel von allem bin ich scheinbar gesegnet, und doch,

 durchdrängt vom Zweifel an meinem Leben.


Der Rausch

Der Antirausch ist das wahre Streben, an dem wir kleben,

wie Ameisen am gezuckerten Rand,

dem Leben.

Das Streben an dem wir kleben,

indem wir es leben, lässt uns keine Wahl.

Kein Entkommen, kein entkleben vom Streben,

nach Zucker.

 Der süße am Leben.


Der Kristallplanet.

Glitzernd steht er im Raum, wie ein Traum in dunkler Nacht.

Er weist dir den Weg, er führt dich ans Ziel, scheint wie für dich gemacht.

Spiegelwelten, die sich in sich selbst verlieren, um immer nur nach mehr zu gieren.

Die Nacht erhellend wird alles klar, doch leider, nichts davon ist wahr.

Illusionen in der Nacht, dazu gemacht dich zu verwirren, alles nur eine Frage der Macht.

Du sollst dich verirren in klaren Nächten, mit dem Kristallplaneten zu deiner rechten.

Du kannst dich auf ihn verlassen, bis er zersplittert.

Glitzernd rein und Spröde, dieser Traum in der Nacht, er wird dich verletzen, bringt dich zum Bluten.

 Im schlechten wie im Guten.


Das Schokoladenhaus

Geh nicht in ein Haus aus Schokolade erdacht,

es will dich nur locken, es will dich verführen,

es will dich in deinem innersten berühren,

es öffnet scheinbar nur für dich, alle Türen.

Doch sei auf der Hut!

Geh nicht in dieses Haus aus Schokolade gemacht,

dieses Haus es scheint nur für dich erdacht.

Eine Fatamorgane in eisiger Nacht, du greifst nach ihr, gehst auf sie zu.

Wärme dringt aus ihrer Ritze ein leckerer Duft liegt in der Luft.

Er umschmeichelt deine Sinne, lockt dich, greift nach dir wie eine Spinne.

In ihrem Netz, gefangen du nun bist.

Geh nicht, über die Schwelle, in dieses Haus.

Sonst wirst du von der Katze, zur Maus.

Geh lieber eine Stück zurück, bleib stehen, sei Hans im Glück.

Geh keinen Schritt weiter in das Haus, geh nicht über diese Schwelle,

du kommst nie wieder raus.

Geh nicht in ein Haus aus Schokolade erdacht, dieses Haus scheint nur für dich gemacht.

Nun bist du drinnen, dieses Haus, es ist von Sinnen.

Das Feuer brennt, das Licht gleißend hell.

Du öffnest die Augen, es liegt vor dir, nackt auf einem Fell.

Nun kannst du es sehen, dein begehren.

Du bist die Maus vor dir die Katze, die dich umschmeichelt, mit ihrer Fratze.

Geh nicht in ein Haus aus Schokolade gemacht, so ein Haus ist niemals nur für dich erdacht.

Doch dieses Haus ist es Wert alles zu riskieren, die Erfahrung das gieren nach mehr und das verlieren. 

Diese Haus aus Schokolade gemacht, reißt dich ins Leben und verschmiert dich mit süßen verkleben nach mehr von diesem süßen Leben.
Denn dieses Haus aus Schokolade wurde nur für mich erdacht, wie eine Fatamorgane in eisiger Nacht.

Diese Haus, es nennt sich Leben.

 


Die Kiste.

Die Kiste, ich schlepp sie herum, sie ist so schwer.

Sie drückt mich zu Boden, doch ich geb sie nicht her.

Ich geb sie nicht auf.

Ich lass sie nicht fallen.

Diese beschissene Kiste sie liegt mir quer.

Quer auf meinem Rücken, eine verdammte Last.

Ich kann sie nicht lieben, drum muss ich sie hassen.

Doch hinter mir kann ich sie nicht lassen.

Es ist unmöglich, es darf nicht sein.

Denn die Kiste, so schwer sie auch ist, sie ist all mein Sein.

Sie ist meine Leben.

Diese Kiste, sie wurde mir leer übergeben.

Nun ist sie voll, mit meinem Leben.

Diese beschissene Kiste, sie erschwert mein Streben.

Ich geh in die Knie, sie drückt mich zu Boden,

in alle Ewigkeit miteinander verwoben.

Nichts ist mehr leicht durch diese Last in meinem Leben.

Diese Kiste ist launisch, ein verdammtes Biest.

In ihrem inneren, verrottet und mies.

Ich geh meinen Weg ein wenig leichter, dann wird sie schwer.

Trotz alledem,  ich schlepp sie weiter hin und her.

Denn am Ende hänge ich am Leben,

 und zwar sehr.


Das Bild

Ein Bild in sich stimmig und wunderschön,

will dich verführen, es will dich sehn.

Sieh genau hin und schau es dir an.

Schönste Formen ziehen dich in seinen Bann.

Du willst das Bild, du willst es Ficken?

Nur Fickt es dich voller entzücken.

Dieses Bild es ist in dir, dieses Bild brennt auch in mir.

Es lässt mich am Leben, zumindest ein Weilchen.

Denn ich habe diesem Bild etwas zu geben.

 Mein harter Stift stößt es ins Leben.


Farbspiel.

Farbspiel des Lichts.

Eine Symphonie der Farben,

Pforten des Lichts,

Leidenschaftlich in tiefen Glanz verwandelt.

Spektrum meiner Sinne,

mein mich lebendes leben, Ich,

ich glaube an dich.

Diese Reflexion reicht weit,

über meine Grenzen hinaus,

zerbricht statisches Sein.

Verliert sich in Leben und wir wiederum zu schimmernden Schein.

Ein Farbspiel des Lebens, in sich vermischt,

ein Rausch der Farbe,

 verfangen, endloses Licht.


Kreatur

Eine Spur der Verwüstung,

auf weißen Grund.

Scharf umrissene Kontur,

Kontraste meiner Natur.

Das weiß wird zu grau,

der Makel mutiert.

Ein Bild, Dynamischer Struktur.

Evolution, eine Spur,

 einer auf weisen Grund zurückgelassener Kreatur.


Nietzsche

Nietzsche hat nicht Nietzsche gelesen,

er stand im Fadenkreuz, dem Leben.

Kein statisches Konzept umhüllte die Welt,

eine Erklärung war nötig.

Den Hammer der Bewusstwerdung auf die Zehe schlagend,

beschrieb er den Schmerz.

Nicht überzogen,

das Leben, die Essenz ein Scherz.

Sein Leiden.

Das pure Vergnügen  ist das zerstören.

 Die Lust am Streben im Fadenkreuz von seinem Leben.


Realismus.

Es ist ein Sehen,

ein verlangen.

Gefangen im gestern,

einen verklärten sein.

Gefangen?

Wie eine Blume in der Wüste.

Rein?

Realismus ist keine Stärke.

 Er ist klein.


Mehr.

Wenn Menschen sich für Götter halten,

nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Den Tod,

nimmt er in Kauf.

Dieser Funken in den Augen eines Gottes erzeugt ein brennen.

Ein Sehen.

Die Sehnsucht nach mehr,

der puren Essenz reiner Freude, dem Leben.

 Ein mehr.


Die Wahrheit

Die Wahrheit.

Zeigt sie mir,

sagt sie mir,

lasst euch nicht beirren.

Ich will sie wissen, um darauf zu pissen.

Das ich nicht lache, Wahrheit was soll das sein.

Ein Absolut, oder doch nur eine Facette

im verschachtelten sein.

Die Wahrheit,

die ein Loch in diese Welt brennt,

 sie ist mein.